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Damen - Endstation im Halbfinal 10.03.2019

Endstation im Halbfinal

Nach einer hervorragenden Saison der UHA-Damen mussten sie sich letzten Samstag 5:8 gegen SU Mendrisiotto geschlagen geben. Die Innerrhoderinnen verlieren die Halbfinal-Serie mit 0:2 gegen die Tessinerinnen und dürfen nun verdient ihre Unihockeypause geniessen.

Nachdem die Innerrhoderinnen gegen Unihockey Basel Regio nichts anbrennen liessen und den Viertelfinal mit 2:0 für sich entschieden, zogen sie in den Halbfinal ein. Letztes Wochenende verlor der UH Appenzell das erste Halbfinalspiel mit 3:7 gegen den SU Mendrisiotto, was aber noch nichts zu bedeuten hatte. Denn die bisher gespielten Partien verliefen immer sehr ausgeglichen. Um den Finaleinzug zu egalisieren, war für den Ausgleich der Serie zuerst ein Sieg nötig.

Mit viel Herzblut und grosser Motivation startete der UH Appenzell in die Partie. Das Team wirkte unbeschwerter, kämpferischer und entschlossener als beim letzten Spiel. Die Gegnerinnen wurden früh gestört, was sie an einem schönen Spielaufbau hinderte. Trotzdem gelang den Tessinerinnen in der 7. Minute ein Doppelschlag. Die UHA-Damen gerieten wie bereits bei der letzten Partie mit 0:2 in Rückstand. In der 11. Minute fing Rebecca Gmünder den Ball ab und bediente Samira Eberle, die nur noch einschieben musste. Kurz vor der ersten Drittelspause erzielte Nicole Fässler auf Pass von Samira Eberle mit einem präzisen Schuss den Ausgleichstreffer.

Auch im Mitteldrittel schenkten sich die beiden Teams nichts. Strafen prägten das Spiel. Zuerst agierten die Appenzellerinnen in Unterzahl und später die Tessinnerinnen. Beide Strafen liefen ohne Tor ab. In der 34. Minute war es Mendrisiotto, die erneut vorlegen konnten. Doch nur eine Minute später landete der Ball im gegnerischen Tor. Gabriela Graf verwertete den Ball im Slot auf Zuspiel von Nicole Fässler. Danach nutzten die Gegnerinnen fünf schwache Minuten der Innerrhoderinnen und zogen mit 3:7 davon.

Im letzten Drittel ging es nochmals darum, alles auf eine Karte zu setzen, um das Spiel noch wenden zu können. In Überzahlsituation bauten die Tessinerinnen ihren Vorsprung auf 3:8 aus. Weitere Torchancen wurden von der Torfrau Marianne Knellwolf zunichte gemacht. In der 41. und 50. Minute erzielten die Schwestern Manser zwei Anschlusstreffer zum 5:8. Die UHA-Damen hatten noch zehn Minuten Zeit, um ihre Aufholjagd zu starten. Doch der unermüdliche Einsatz der Appenzellerinnen wurde alles andere als belohnt. Das Runde wollte einfach nicht ins Eckige. Somit ging die Partie mit 5:8 verloren, was gleichzeitig auch das Saisonende bedeutet.

Trotz dem Out im Halbfinal darf der UH Appenzell auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Als Aufsteigerinnen standen sie nach der Qualifikation auf dem fünften Tabellenrang in der NLB und kämpften sich bis ins Halbfinal. Die Appenzellerinnen müssen sich nun von ihrem Trainertrio Aldo Blaser, Marco Solenthaler und Anita Messmer verabschieden. Das Team bedankt sich für den grossen Einsatz in den vergangenen Jahren. Zudem tritt Captain Bernadette Brander nach vier Jahren beim UH Appenzell zurück. Die Damen wünschen dem Trainertrio und Bernadette Brander alles Gute. Einen weiteren Dank möchten die Damen ihren Fans aussprechen, die immer lautstark unterstützt haben und so dem Team den Rücken stärkten, der Fotografin Monika Schmid, die sich kein Spiel entgehen liess und unvergessliche Momente festhielt sowie allen Helferinnen und Helfern.

UH Appenzell - SU Mendrisiotto 5:8 (2:2, 1:5, 2:1)
Turnhalle Gringel, Appenzell. 192 Zuschauer. SR Camenzind/Nievergelt.

Tore: 7. S. Sauter (R. Virtanen) 0:1. 7. G. Pini (M. Decarli) 0:2. 11. S. Eberle (R. Gmünder) 1:2. 17. N. Fässler (S. Eberle) 2:2. 34. G. Intraina 2:3. 35. G. Graf (N. Fässler) 3:3. 35. M. Murtorinne (S. Teggi) 3:4. 39. M. Murtorinne (A. Zulji) 3:5. 39. R. Virtanen 3:6. 40. S. Teggi (M. Murtorinne) 3:7. 41. G. Intraina (M. Murtorinne) 3:8. 41. V. Manser 4:8. 50. S. Manser (V. Manser) 5:8.

Strafen: 3mal 2 Minuten gegen UH Appenzell. 1mal 2 Minuten gegen SU Mendrisiotto.

UH Appenzell: Marianne Knellwolf, Nathalie Müller, Corinne Knellwolf, Eliane Störi, Livia Heller, Bernadette Brander, Nicole Fässler, Ronja Graf, Corina Zwingli, Bibiana Schmid, Samira Eberle, Svenja Manser, Sabrina Schmid, Gabriela Graf, Viviane Manser, Sarah Fuster, Alina Fritsche, Rebecca Gmünder; betreut durch: Aldo Blaser, Marco Solenthaler, Anita Messmer, Melanie Born, Lea Fritsche

Abwesend: Zoe Bischofberger, Vanessa Speck, Alexandra Kern, Karin Fässler, Cindy Koller, Geraldine Wöcke, Nicole Haag

Bemerkungen: Miia Murtorinne (SU Mendrisiotto) und Samira Eberle (UH Appenzell) als beste Spielerinnen ausgezeichnet.

Zur Fotogalerie:
https://photos.app.goo.gl/CicvHLV446ZBTEkJA


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(Verfasser: E.Störi/N.Fässler | 232 mal gelesen)
 
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