Vier Punkte aus zwei Spielen

  • Damen 1
  • 12.10.2020
  • Eliane Störi
  • 344
 
Am vergangenen Wochenende spielten die NLB-Damen zu Hause gegen Unihockey Basel Regio und am Sonntag im Säntis-Duell gegen die Nesslau Sharks. Das Heimspiel ging in der Verlängerung verloren, auswärts siegten sie 3:2.

Vor rund 150 Zuschauerinnen und Zuschauern starteten die Appenzellerinnen zu Hause erneut schlecht ins Spiel und lagen bereits nach fünf Minuten mit 0:1 im Rückstand. Sie bewiesen aber erneut, dass sie für eine Reaktion jederzeit gut sind und so schoss Rebecca Gmünder zwei Minuten später zum Ausgleich ein. Ebenfalls im ersten Drittel erzielte Lea Fritsche auf Zuspiel von Selina Tanner einen weiteren Treffer. Svenja Manser schoss das Tor des Wochenendes mit einem Sololauf und dem anschliessenden Schuss ins weite obere Eck zum Pausenstand von 3:1.

Im Mitteldrittel ging es hin und her und es fielen insgesamt acht Treffer: Fünf für die Baslerinnen, drei für die Appenzellerinnen. In der 33. Minute hiess es noch 6:3 für das Heimteam, doch es gelang Basel Regio innerhalb von vier Minuten das Spiel auf 6:6 auszugleichen.

Die letzten zwanzig Minuten waren wieder ausgeglichen und das Spiel hätte gut auf beide Seiten fallen können. Beide Torhüterinnen mussten noch zwei Mal hinter sich greifen, so auch die Appenzeller Torfrau Marianne Knellwolf. Somit ging es mit einem 8:8 in die Verlängerung. Hier erspielten sich die Innerrhoderinnen gute Chancen, doch das Spiel ging durch einen schön ausgeführten Konter der Baslerinnen in der 64. Minute verloren.

Am Sonntag hatten die Appenzellerinnen bereits die Chance, einiges besser zu machen. Auswärts in Nesslau ging es um das Säntisduell. Nach einem guten Start ins Spiel erzielte erneut Rebecca Gmünder das erste Tor des Tages. Mit dieser knappen 0:1-Führung ging es in die Pause. Auch das zweite Drittel gehörte klar den Appenzellerinnen. Mit Treffern von Samira Eberle und Sabrina Schmid wurde der Score auf 0:3 erhöht. Im Vergleich zum Vortag stand nun die Defensiv-Abteilung souveräner und die Konter, die die Toggenburgerinnen fahren konnten, wurden alle von Torfrau Nathalie Müller pariert.

Die Appenzellerinnen wussten, dass sie im letzten Drittel den Nesslau Sharks keinen Aufwind geben wollten durch einen Anschlusstreffer. Trotz dieses Ziels gelang den Toggenburgerinnen in der 50. Minute das 3:1. Wie erwartet setzte dieser Anschlusstreffer viele Energien frei. Als zwei Minuten vor Spielende sogar das 3:2 fiel, wurden die Appenzellerinnen etwas nervös. Doch dank einer geschlossenen Teamleistung gelang es ihnen, den Ein-Tor-Vorsprung über die Zeit zu retten.

Somit geht das Team von Coaches Mösli, Wolf, Ferro und Bucher mit vier Punkten aus diesem Wochenende, welches auch von krankheitsbedingten Ausfällen von Schlüsselspielerinnen geprägt war und somit einiges an Improvisationstalent der Trainer verlangte. Nächsten Samstag wird das Nachholspiel gegen Aergera Giffers in der heimischen Turnhalle Gringel ausgetragen. Anpfiff hierzu ist um 19.00 Uhr.

UH Appenzell - Unihockey Basel Regio 8:9 n.V. (3:1, 3:5, 2:2, 0:1)
Turnhalle Gringel, Appenzell. 149 Zuschauer. SR Schuler/Wegmann.
Tore: 5. L. Gallo (S. Nivamo) 0:1. 7. R. Gmünder 1:1. 15. L. Fritsche (S. Tanner) 2:1. 16. S. Manser 3:1. 23. A. Grütter (S. Kramer) 3:2. 29. S. Schmid 4:2. 31. S. Kramer (A. Grütter) 4:3. 32. V. Manser (S. Eberle) 5:3. 33. S. Manser (V. Speck) 6:3. 33. S. Kramer (N. Stocker) 6:4. 36. N. Alanko (N. Gerber) 6:5. 37. N. Kramer 6:6. 41. A. Grütter (J. Kesälä) 6:7. 49. S. Manser (V. Manser) 7:7. 52. S. Nivamo (N. Alanko) 7:8. 57. R. Graf (S. Tanner) 8:8. 64. N. Gerber (S. Nivamo) 8:9.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen UH Appenzell. 1mal 2 Minuten gegen Unihockey Basel Regio.

Bemerkung: Svenja Manser (UH Appenzell) als Best Player ausgezeichnet

Nesslau Sharks - UH Appenzell 2:3 (0:1, 0:2, 2:0)
Sporthalle Büelen, Nesslau. 65 Zuschauer. SR Forster/Pirolt.
Tore: 7. R. Gmünder (S. Manser) 0:1. 25. S. Eberle 0:2. 29. S. Schmid (S. Tanner) 0:3. 50. S. Wyssen (V. Gebert) 1:3. 58. S. Scherrer (B. Pfiffner-Scherrer) 2:3.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Nesslau Sharks. 1mal 2 Minuten gegen UH Appenzell.

Bemerkung: Sabrina Schmid (UH Appenzell) als Best Player ausgezeichnet

UH Appenzell am Samstag: Marianne Knellwolf, Nathalie Müller, Melanie Born, Selina Tanner, Vanessa Speck, Sarah Fuster, Livia Heller, Ladina Moser, Samira Eberle, Bibiana Schmid, Sabrina Schmid, Rebecca Gmünder, Alina Fritsche, Saskia Schnyder, Svenja Manser, Viviane Manser, Ronja Graf, Eliane Störi, Lea Fritsche, Gabriela Graf, Larinja Speck; betreut durch Marco Mösli, Marius Wolf, Andy Ferro und Lukas Bucher

UH Appenzell am Sonntag: Marianne Knellwolf, Nathalie Müller, Melanie Born, Selina Tanner, Vanessa Speck, Sarah Fuster, Livia Heller, Ladina Moser, Samira Eberle, Bibiana Schmid, Sabrina Schmid, Rebecca Gmünder, Alina Fritsche, Saskia Schnyder, Svenja Manser, Viviane Manser, Ronja Graf, Eliane Störi, Lea Fritsche, Gabriela Graf, Carina Ebneter; betreut durch Marco Mösli, Marius Wolf, Andy Ferro und Lukas Bucher