Comeback mit Herz und harte Lektion in Chur

  • Junioren U18
  • 20.01.2026
  • Levin Sonderer
  • 132
 
Am vergangenen Wochenende standen für Appenzell zwei Spiele in Chur auf dem Programm,
gegen Grabs und Davos. Gegen beide Teams war noch eine Rechnung offen, was für zusätzliche Motivation sorgte.

Im ersten Spiel gegen Grabs entwickelte sich bis zur Pause eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten, Tore fielen jedoch keine (0:0). Nach der Pause erwischte jedoch Grabs den besseren Start und nutzte unsere Fehler eiskalt aus, plötzlich stand es 0:3. Ein Timeout des Trainers brachte neue Energie, und mit noch 15 Minuten auf der Uhr war die Hoffnung noch nicht verloren. Levin Sonderer erzielte das 1:3 und das brachte wieder Stimmung ins Team, doch Grabs antwortete mit dem 1:4 Treffer.

Appenzell gab jedoch nicht auf, presste hoch und wurde belohnt. Nach dem Grabser Timeout war der Startschuss für das Comeback gefallen. Adrian Zuberbühler traf aus der Distanz, Leandro Rohner verwertete eine clevere Bully-Variante und Mauro Züger sorgte mit dem 4:4 Treffer für den verdienten Ausgleich. Dank starkem Teamgeist fühlte sich dieses Unentschieden wie ein Sieg an.

 

Im zweiten Spiel des Wochenendes wartete mit Davos ein bekannter und unbequemer Gegner. Die Erinnerungen an den späten Gegentreffer aus dem letzten Duell waren noch im Kopf, und die Motivation war entsprechend hoch. Doch die Davoser traten mit einer sehr starken und eingespielten Mannschaft an und übernahmen früh die Kontrolle über das Spiel. Appenzell hatte Mühe, ins eigene Spiel zu finden und kam nur selten zu gefährlichen Abschlüssen.

Dank einer starken Leistung von Auryn im Tor blieb der Rückstand zur Pause nur 0:2. Nach dem Wiederanpfiff erhöhte Davos jedoch das Tempo weiter und setzte Appenzell konstant unter Druck. Die Davoser nutzten ihre Chancen konsequent und bauten die Führung auf 5:0 aus. Trotz grossem Einsatz gelang es den Appenzellern nicht, ein Treffer zu erzielen . Selbst in Überzahl blieb der erhoffte Treffer aus, stattdessen kassierte man noch das sechste Gegentor. Am Ende musste sich Appenzell nach einer insgesamt enttäuschenden Leistung klar mit 6:0 geschlagen geben.

 

Die beiden Spiele in Chur haben deutlich gezeigt, wozu das Team mit Zusammenhalt und Kampfgeist fähig ist, aber auch, in welchen Bereichen noch viel Arbeit vor uns liegt. Umso wichtiger ist die Unterstützung von den Zuschauern. Den wir haben am 1. Februar unser Heimspiel im Gringel und würden uns über laute und starke Unterstützung freuen!